6.8.65 - Ali

weiter im Text!



Von den beiden Zeltplätzen haben wir uns – des besonderen wegen – den auf der Insel ausgesucht.
Die einzige Schwierigkeit war, daß wir viel Holz auf die Insel bringen mußten.
Gegen Abend fing es an zu regnen. Das war noch nicht das schlimmste, aber es wollte nicht aufhören und regnete immer stärker. Da wir wohl einige male an die Kohtenbahnen gekommen waren, regnete es auch noch durch.
Wir wollten uns dann hinlegen und in unsere Ponchos wickeln (wegen des Kohtenregens), aber vorher wurde noch ein harter Kampf um die Schlafplätze ausgetragen.
Der 5.8.65 (Donnerstag) sollte dann Ruhetag sein. Um 8:00Uhr weckte uns wer. Er meinte er hätte ein schöne Überraschung für uns bereit.
Schöne Überraschung!
Das Bächlein, das nette, das kleine hatte sich, - da es die ganze Nacht hindurch gegossen hatte - in einen süßen, reißenden Fluß verwandelt.
Von zwei Cämpern, die am Ufer zelteten, ließ Klaus schließlich die Polizei kommen, nachdem wir festgestellt hatten, daß es unmöglich von alleine mit trockenem Gepäck hinüber zu kommen.
Die dramatische Rettungsaktion wurde begonnen.



Zwei Seile am jenseitigen Ufer befestigt,
Achtung jetzt gibt’s Essen!

Ali

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